Digital Lab

GfBM · Digital Lab

Bayerische Musikgeschichte digital

Das Digital Lab bündelt die digitalen Projekte der Gesellschaft für Bayerische Musikgeschichte: das Bayerische Musiker-Lexikon Online, die Orgeldatenbank Bayern und neue digitale Werkverzeichnisse.

Über das Digital Lab

Das Digital Lab ist eine Arbeitsgruppe junger Musikwissenschaftler*innen an bayerischen Forschungseinrichtungen, die gemeinsam an digitalen Lösungen für drängende strukturelle Fragen musikwissenschaftlicher Forschung arbeitet. Es betreut die digitalen Angebote der Gesellschaft für Bayerische Musikgeschichte und entwickelt sie weiter. Das Digital Lab wird von Dr. Moritz Kelber geleitet und steht allen Interessierten zur Mitarbeit offen.

Unsere Projekte

Seit 2026

Digitale Werkverzeichnisse

Eine gemeinsame Infrastruktur für Werkverzeichnisse – zunächst zu Lasso und Hassler, Luise Adolpha Le Beau und Emanuel Moór.

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Lexikon

Bayerisches Musiker-Lexikon Online (BMLO)

Biographien, durchsuchbare Daten und digitale Medien zu Musiker*innen aus und in Bayern – vernetzt mit Normdaten und anderen Online-Ressourcen.

Zum BMLO →

Datenbank

Orgeldatenbank Bayern

Im Jahr 2009 gab Michael Bernhard die Orgeldatenbank Bayern heraus. Sie enthält über 42.000 Datensätze mit rund 10.000 Dispositionen, Kurzbiographien zu über 950 Orgelbauern und eine Bibliographie zum Orgelbau in Bayern mit mehr als 2.200 Titeln. Aktuell bemühen wir uns darum, die Orgeldatenbank technologisch und inhaltlich zukunftsfähig zu machen.

Zur Orgeldatenbank →


Im Fokus

Digitale Werkverzeichnisse

Werkverzeichnisse sind seit den Anfängen der akademischen Musikwissenschaft ein Grundpfeiler für Forschung und Editionswesen gleichermaßen. Sie sind nicht nur die Grundlage für Gesamtausgabenprojekte, sondern stellen eine wichtige Ressource für musikanalytische Ansätze und kulturhistorische Zugänge dar. Auch für Denkmälerausgaben, wie die Denkmäler der Tonkunst in Bayern, sind Werkverzeichnisse ein zentrales Instrument der musikphilologischen Arbeit. Selten jedoch finden die für Denkmäler- oder Dissertationsprojekte erstellten Werklisten den Weg in die Öffentlichkeit. Wie viele andere Forschungsdaten fristen sie ihr Dasein auf Festplatten oder in Schreibtischschubladen. Seit Anfang 2026 arbeitet im Digital Lab ein Team aus vier Wissenschaftler*innen am Aufbau einer gemeinsamen digitalen Infrastruktur für Werkverzeichnisse.

Um die Nachhaltigkeit einzelner Projekte und die bestmögliche Vernetzung der Daten sicherzustellen, will das Digital Lab der GfBM mit dem Centre for Digital Music Documentation an der Akademie der Wissenschaften in Mainz zusammenarbeiten, das von Kristina Richts geleitet wird. Dort wird im Projekt MerMEIding to the future gerade eine zentrale Infrastruktur für das Management von Metadaten aufgebaut, in der auch Werkverzeichnisse erstellt und präsentiert werden können. Die Daten sollen nach den FAIR-Prinzipien frei und leicht nachnutzbar zugänglich sein und damit einen wichtigen Beitrag zum Datenniveau des Fachs leisten. Das Mainzer Projekt ist community-basiert und offen für Anregungen aus einzelnen Projekten oder Arbeitsgruppen und bietet auch aus diesem Grund die optimalen Voraussetzungen für die aktuellen Bedürfnisse der im Digital Lab versammelten Einzelprojekte. Ein weiterer Kooperationspartner ist das Institut für Musikwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München, das die Nutzung der universitären Ressourcen zur Datenverwaltung zur Verfügung stellt.

Akademie der Wissenschaften Mainz

Das Centre for Digital Music Documentation baut mit MerMEIding to the future die zentrale Metadaten-Infrastruktur auf.

LMU München

Das Institut für Musikwissenschaft stellt universitäre Ressourcen zur Datenverwaltung bereit.


Drei Werkverzeichnisprojekte werden derzeit im Digital Lab erarbeitet.

Mitmachen

Das Digital Lab steht allen Interessierten zur Mitarbeit offen. Sie haben Ideen für BMLO oder Orgeldatenbank, arbeiten an einem Werkverzeichnis oder haben Forschungsdaten in der Schublade? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.