Um die Vernetzung des musikwissenschaftlichen Nachwuchses in Bayern zu stärken, veranstaltet die Gesellschaft für Bayerische Musikgeschichte auch im Jahr 2026 wieder einen Studientag. Studierenden vor und nach dem Master-Abschluss, Promovierenden und Postdocs an bayerischen Universitäten sowie Nachwuchswissenschaftler*innen, die zu Themen mit Bayernbezug forschen, soll die Möglichkeit gegeben werden, ihre Forschungsprojekte zu präsentieren und miteinander in Austausch zu treten. Der Studientag ist eine Gelegenheit, Forschungsarbeiten aus allen Teildisziplinen der Musikwissenschaft in konstruktiver und offener Atmosphäre als ein „Work-in-Progress“ mit Forschenden anderer Universitäten und Hochschulen zu diskutieren.
Alle Interessierten sind sehr herzlich eingeladen! Um eine Voranmeldung in einer formlosen E-Mail an kelber@gfbm-online.de wird sehr herzlich gebeten.
RAHMENDATEN
Samstag, 21. März 2026
Ludwig-Maximilians-Universität München
Institut für Musikwissenschaft
Bibliothek in Raum A 226
Geschwister-Scholl-Platz 1
80539 München
ORGANISATION
Prof. Dr. Harmut Schick (Universität München)
Dr. Moritz Kelber (Gesellschaft für Bayerische Musikgeschichte)
PROGRAMM
09:30 Uhr
Juliane Oberegger (Kunstuniversität Graz)
„Eine Bayrische Raiß“ – Der bayerische Einfluss auf die Gegenreformation in Graz
10:00 Uhr
Tobias Reil (Hochschule für Musik und Theater München)
Von Pilgerfahrten, Festtafeln und Konzerten – Der Eichstätter Fürstbischof und seine Hofkapelle
10:30 Uhr
Kaffepause
11:00 Uhr
Felicitas Marxer / Berthold Over / Andrea Zedler / Gesa zur Nieden (Universität Augsburg)
Tartinians – The School of Nations and its Networks. Ein Forschungsprojekt an der Universität Augsburg
12:00 Uhr
Mittagspause
14:00 Uhr
Annabell Heintz (Ludwig-Maximilians-Universität München)
Aus Lücken lesen und lernen. Ein Fazit zur Quellenrecherche zur Rekonstruktion einer Orgelbaugeschichte in ländlichem Umfeld am Beispiel von St. Michael Rheinzabern
14:30 Uhr
Carl Seebode (Hochschule für Musik und Theater München)
Eine Schauspielmusik für Aristophanes’ „Frösche“ zwischen München, Athen und Berlin
15:00 Uhr
Patrick Dziurla (Ludwig-Maximilians-Universität München / Universität Augsburg)
Eine Konzertreihe für zeitgenössische Musik und ein „aus dem Geist moderner Musik geborene[r]“ Tanzabend. Zur Rezeption neuer Musik in Augsburg in der Nachkriegszeit
15:30 Uhr
Kaffeepause
16:00 Uhr
Lorenz Adamer (Hochschule für Musik und Theater München)
Jüdisches Musikleben in Bayern (1930–1950): Projekteinblicke
17:00 Uhr
Fabio Dick (Universität Würzburg)
(Re-)Präsentation von Volksmusik im BR Fernsehen
ABSTRACTS
„Eine Bayrische Raiß“ – Der bayerische Einfluss auf die Gegenreformation in Graz
Juliane Oberegger (Kunstuniversität Graz)
Nach der Dreiteilung des Habsburgerreichs, die durch das Testament Kaiser Ferdinand I. erwirkt wurde, ist eine der politischen Hauptaufgaben Karl II. von Innerösterreich die Gegenreformation, die er mit der Unterstützung der päpstlichen Nuntiatur, der Jesuiten und nicht zuletzt des bayrischen Hofs vorantrieb. Die Hochzeit mit Maria Anna von Bayern im Jahr 1571 war der erste dieser Schritte, der die Verbindung in das katholische Bayern festigte. Ihre Ankunft am Grazer Hof spiegelt sich umgehend in der Kunst und im musikalischen Geschehen wider, hatte aber im Gesamtbild wenig Einfluss auf die religiöse Ausrichtung des Volks. Im Jahr 1579 traf Karl II. seinen Bruder Ferdinand von Tirol und Wilhelm V. von Bayern in München, um Strategien zur raschen Rekatholisierung zu entwickeln. Diese Reise und die daraus entstandenen Schriften werden immer durch die Lupe der Politik analysiert, die damit einhergehenden musikalischen Ereignisse wurden kaum beachtet. Karl II. wurde unter anderem von Andreas Zweiller, Baldassare Cornazzani, Pietro Ragno und Orazio Sardena begleitet, die neben ihren politischen Aufgaben auch als Hoftrompeter und Musiker im Einsatz waren. Der Vortrag soll mit Fokus auf die Musik den bayrischen Einfluss im Gesamten und die Reise 1579 im Speziellen abstecken und u.a. der Frage nachgehen, inwieweit die Zusammenkünfte in München die späteren Publikationen der mitreisenden Musiker beeinflusst haben.
Von Pilgerfahrten, Festtafeln und Konzerten – Der Eichstätter Fürstbischof und seine Hofkapelle
Tobias Reil (Hochschule für Musik und Theater München)
Ein kleines fürstbischöfliches Territorium wie das Eichstätter sah sich Zeit seiner Existenz vielfältigen Bedrohungen ausgesetzt. Mediatisierungen, also das Aufgehen (oder Verschwinden) eines Reichsgliedes in einem anderen, größeren Territorium, waren in der Frühen Neuzeit keine Seltenheit, es traf etwa hundert vormals reichsunmittelbare Gebiete. Gerade der bayerische Löwe war für seinen Mediatisierungshunger berüchtigt, auch geistliche Territorien waren davor nicht gefeit. Doch Gefahr drohte nicht nur von außen. Das eigene Domkapitel stellte den Fürstbischof mehr als nur einmal vor große Herausforderungen. Handelte es sich bei diesem Gremium doch um eine Ansammlung überaus stolzer Angehöriger alten und vornehmen Reichsadels, denen Macht und Ansehen der eigenen Familie ein ums andere Mal wichtiger waren als das Wohlergehen des Fürstbistums. Da ist jede Spekulation auf ein Kanonikat für ein Familienmitglied, vielleicht sogar auf den Bischofssitz selbst, eine potenzielle Gefahr für das Hochstift.
Dieser Bedrohungen galt es sich zu erwehren. Das gelang in Eichstätt bis zum Ende des Alten Reichs. Die Hofmusik als repräsentatives Organ diente dem Fürstbischof dabei als Instrument der öffentlichen Machtdarstellung und damit der Erhaltung seines politischen Status´. Öffentliche Festakte wurden zur Darstellung der Würde des Staatsoberhauptes, aber auch zur Disziplinierung aufmüpfiger Domherrn eingesetzt. Schließlich konnte der Bischof allein auswählen, wen er zu Opernaufführungen oder musikalisch umrankten Hoftafeln einlud.
Tartinians – The School of Nations and its Networks. Ein Forschungsprojekt an der Universität Augsburg
Felicitas Marxer / Berthold Over / Andrea Zedler / Gesa zur Nieden (Universität Augsburg)
Giuseppe Tartini (1692–1770) war einer der wichtigsten Violinvirtuosen und -pädagogen seiner Zeit. Ca. 140 Schüler:innen sind bislang bekannt, die zwischen 1724 und 1770 nach Prag oder Padua reisten und bei ihm Unterricht nahmen. Eine Ausbildung bei Tartini lohnte sich: Sie war ein Sprungbrett, um lukrative Anstellungen an Höfen und anderen Institutionen zu erhalten. Gleichzeitig bietet die in ganz Europa aktive Schüler:innenschaft Tartinis einen einzigartigen Forschungsgegenstand, um grundlegende Entwicklungen der Violinausbildung und des Violinspiels wie die zunehmende Professionalisierung von Virtuosen und Orchestern im 18. Jahrhundert propopographisch und transferorientiert zu erforschen. Das WEAVE-Forschungsprojekt Tartinians, das an den Universitäten Graz und Augsburg sowie an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel beheimatet ist und im April 2025 startete, untersucht Tartinis Tätigkeit und die seiner Schüler eingehender hauptsächlich auf drei Ebenen:
- Prosopographie der Schüler:innen
- Musikalische Produktion
- Pädagogische Schriften
Die Schüler sollen in einer Datenbank biographisch erfasst, ihre musikalische Produktion aufgearbeitet und Tartinis pädagogische Schriften, die i.d.R. als Mitschriften seiner Schüler:innen erhalten sind und teilweise voneinander abweichen, ediert werden. Insgesamt soll das Netzwerk aufgearbeitet werden, das zwischen Schüler:innen, Mäzenen und Druckern existierte.
Das Augsburger Teilprojekt beschäftigt sich vor allem mit der musikalischen Produktion, Tartinis Schülern an Höfen und Aspekten der Violinpädagogik im 18. Jahrhundert. Gesa zur Nieden nimmt Tartini-Schüler am Stuttgarter Hof und transnationale Beziehungen nach Frankreich in den Blick, die beispielhaft an Domenico Ferrari aufgezeigt werden können, der zwischen Wien, Stuttgart und Paris aktiv war. Berthold Over arbeitet die Vorliebe für Violinvirtuos:innen am Münchner Hof auf, aus dessen Hofmusik häufig Geiger in Italien oder bei Tartini studierten. Mittels eines close readings der Dokumente ist es möglich, Intentionen, Funktionen und Mechanismen der Ausbildung von Geigern und die sich dabei ausbildenden Netzwerke zu ermitteln. Felicitas Marxer, studentische Hilfskraft im Projekt, vervollständigt Datensätze von Kompositionen der Tartini-Schüler nachhaltig in Muscat, dem Erfassungssystem von RISM, macht sie dadurch auswertbar und erhöht zugleich die Datenqualität von RISM. Andrea Zedler schließlich beschäftigt sich mit der Verbreitung und Zirkulation von gedruckten und kopierten Musikalien sowie didaktischem Material von Tartini und seinen Schüler:innen in Mitteleuropa. Der Forschungsschwerpunkt liegt auf Materialitätsstudien, d. h. dem kulturellen Austausch und den Netzwerken zwischen Tartini und seiner Scuola delle Nazioni mit Musikdruckern, dem professionellen Markt der Musikkopisten, Musiksammlern und musikalischen Institutionen wie den frühen Konservatorien.
Aus Lücken lesen und lernen. Ein Fazit zur Quellenrecherche zur Rekonstruktion einer Orgelbaugeschichte in ländlichem Umfeld am Beispiel von St. Michael Rheinzabern.
Annabell Heintz (Ludwig-Maximilians-Universität München)
Der Bau einer Orgel stellt noch heute eine erhebliche finanzielle und organisatorische Herausforderung dar, der langwierige Planungen vorausgehen und die für kleine Kirchengemeinden nur schwer zu bewältigen ist. Das Dorf Rheinzabern in der ehemals bayerischen Pfalz errichtete innerhalb von 250 Jahren vier Orgeln, die jeweils mehrfach renoviert, erweitert oder umgestaltet wurden und von denen jede gänzlich verschieden war. Diese Instrumente dienen als Fallstudie, um die Herausforderungen bei musikhistorischer Quellenrecherche in ländlichem Umfeld hinsichtlich Erschließung, Bewertung und Zusammenführung der Quellenfunde sichtbar zu machen. Im Vortrag werden sowohl Fundorte als auch Stellen ohne Funde vorgestellt, wobei auch die Disparität zwischen erwarteter und tatsächlicher Quellenlage verdeutlicht wird. Die Situation Rheinzaberns illustriert exemplarisch, wie die kritische Interpretation der Funde die Rekonstruktion kirchenmusikalischer Traditionen und Entscheidungsprozesse in ländlichen Gemeinden ermöglicht, selbst wenn die Dokumentation und Überlieferung dieser nur fragmentarisch sind.

Eine Schauspielmusik für Aristophanes’ „Frösche“ zwischen München, Athen und Berlin
Carl Seebode (Hochschule für Musik und Theater München)
Abstract: In der Bayerischen Staatsbibliothek befindet sich unter der Signatur D-Mbs Mus.ms. 3515 eine prachtvolle Handschrift aus dem Besitz von König Otto von Griechenland. Sie enthält eine Übersetzung der „Frösche“ des Aristophanes aus der Feder des in Ungnade gefallenen königlichen Übersetzers Johannes Franz und eine zugehörige Schauspielmusik von Franz Commer, datiert auf 1841. Nachdem keine Aufführung in München zustande kam, dienten die beiden das Werk dem preußischen König an. Es dokumentiert nicht nur die Bestrebungen, altgriechische Kultur auf deutschem Boden unter der Schirmherrschaft des glücklosen bayerischen Griechenkönigs zu verbreiten, sondern ist auch eines der frühesten Beispiele dafür, wie ein Komponist altgriechische Komödien-Chorlyrik in deutscher Übersetzung zu vertonen sucht. Das Vorwort der Handschrift mit seinen ausführlichen Reflexionen über altgriechische Musik, bietet dabei einen Einblick in den philologischen und musikwissenschaftlichen Forschungsstand der Zeit. Das Alleinstellungsmerkmal dieser „Frösche“-Schauspielmusik besteht darin, wie methodisch und sorgfältig die Macher danach trachteten, die Metrik des Altgriechischen Verses auf Deutsch zu imitieren und in einen musikalischen Rhythmus zu übertragen, der sich dem Stil der Zeit einverleiben ließ.
Eine Konzertreihe für zeitgenössische Musik und ein „aus dem Geist moderner Musik geborene[r]“ Tanzabend. Zur Rezeption neuer Musik in Augsburg in der Nachkriegszeit.
Patrick Dziurla (Ludwig-Maximilians-Universität München)
Neben den bis heute noch existierenden Konzertreihen und Festivals für neue Musik entstanden in Deutschland in der Nachkriegszeit an vielen Orten abseits der „Zentren der Avantgarde“ wie Donaueschingen und Darmstadt, der Rundfunkanstalten und der großen Städte zahlreiche Formate, die sich der Vermittlung neuer, Neuer, moderner bzw. zeitgenössischer Musik verschrieben hatten. Viele dieser Formate sind mittlerweile völlig in Vergessenheit geraten, auch wenn sie aus heutiger Sicht beachtliche Programme vorzuweisen hatten und sich unter den Mitwirkenden mitunter das Who’s Who der damaligen neuen Musikszene wiederfand, wie beispielsweise neuere Forschungen zum Studio für Neue Musik in München zeigen konnten. Dass es auch in Augsburg Bestrebungen gab, das zeitgenössische Musikschaffen dem Augsburger Publikum näherzubringen, möchte der Beitrag anhand der Konzertreihen der „Freunde der neuen Musik“ aus den Jahren 1948/49 und der Veranstaltungen der Tanzgruppe um Walther Klaß zeigen und der Frage nachgehen, inwieweit die damaligen Akteure und Akteurinnen in Augsburg mit anderen Institutionen und Personen der „Szene“ außerhalb Augsburgs vernetzt waren.
Jüdisches Musikleben in Bayern (1930–1950): Projekteinblicke
Lorenz Adamer (Hochschule für Musik und Theater München)
Das DFG-Forschungsprojekt (2025–2028), das am 1. April 2025 seine Arbeit aufgenommen
hat, widmet sich der möglichst vollständigen Erfassung und Analyse des jüdischen
Musiklebens in Bayern zwischen 1930 und 1950. Ziel ist es, Orte und Räume jüdischer
Musikkultur in ihrer historischen, gesellschaftlichen und kulturellen Bedeutung sichtbar zu
machen und in ihren wechselseitigen Beziehungen zu beschreiben.
Mit konkreten Beispielen aus den laufenden Forschungsarbeiten sollen die drei zentralen
Fragestellungen vorgestellt und diskutiert werden: Die erste Fragestellung befasst sich mit der
Identifikation und Dokumentation von Orten jüdischen Musiklebens, das sowohl religiöse und
kulturelle Selbstidentifikationen als auch rassistische Fremdzuschreibungen umfasst. Dabei
werden auch weniger beachtete Orte wie Gaststätten, Sportvereine oder Musikalienhändler
berücksichtigt. Die Gleichzeitigkeit von Ausgrenzung und Nähe prägte den öffentlichen Raum
im NS-Staat der 1930er Jahre, in dem jüdisches Kulturleben an der Schwelle zur
„Volksgemeinschaft“ inmitten der Innenstädte, aber auch lokal differenziert stattfand. Die
zweite Fragestellung untersucht die raumbezogenen Bedeutungsdimensionen jüdischer
Musikpraxis: Orte dienten in zeitgenössischen Berichten als Projektionsflächen, in denen sich
die ambivalenten, mitunter widersprüchliche Alltagserfahrungen von Jüdinnen und Juden –
etwa als „Oase“ oder als „Ghetto“ – widerspiegeln. Das Projekt analysiert, wie Musik
Raumwahrnehmungen prägte und wie räumliche Bedingungen musikalisches Handeln
beeinflussten. Die dritte Fragestellung betrifft das methodische Potenzial orts- und
raumbezogener Quellen für die Musikhistoriographie. In der Kombination von Ansätzen der
Musik-, Raum- und Geschichtswissenschaft wird ein musiktopographischer Ansatz
entwickelt, der zusätzliche Quellen wie Stadtpläne oder Adressbücher nutzt und auch
Gebäude als historische Quellen betrachtet. Ziel ist es, neue Perspektiven für eine
Musikhistoriographie zu schaffen, in der Orte und Räume nicht nur äußere Rahmung, sondern
analytischer Gegenstand sind.

(Re-)Präsentation von Volksmusik im BR Fernsehen
Fabio Dick (Julius-Maximilians-Universität Würzburg)
Der Vortrag untersucht (Re-)Präsentationen von Volksmusik im aktuellen Programm des
Bayerischen Rundfunks im Zusammenhang mit dessen „trimedialer Transformation“. Die Rolle
und Bedeutung audiovisueller Formate und Inhalte für das Verständnis von Volksmusik steht
dabei ebenso im Mittelpunkt wie Vorstellungen einer dezidiert „bayerischen“ respektive
„alpenländischen“ Musikkultur in Bild und Klang. Um damit einhergehende Inanspruchnahmen von Identität, Zugehörigkeit, Authentizität, Originalität und Regionalität gleichermaßen zu (er)fassen, verknüpft das Work in Progress empirisches Datenmaterial einer Dissertation im Fachgebiet Ethnomusikologie auf Grundlage einer einjährigen Feldforschung zum Thema „Musik und Heimat im glokalen Kontext: Beispiele aus (Ost-)Bayern“ mit auf einem
medienanalytischen Ansatz basierenden Erkenntnissen zu Volksmusiksendungen im BR
Fernsehen. Folglich gerät auch die Vermittlung von Tradition(en) als Medien- und Kulturpraxis
in den Fokus – insbesondere im Vergleich mit Perspektiven und Positionen von Musikerinnen
und Musikern.